Was für ein geniales Fußballspiel

– also für den neutralen Zuschauer. „Für das Herz war es nichts“, schmunzelte dagegen Eilenburgs Trainer Karsten Oswald nach dem furiosen Finale und dem 3:2-Sieg gegen Frankfurt (Oder).

Mit zwei ganz späten Toren drehten die Eilenburger Kicker das Spiel und fuhren einen umjubelten Sieg ein.

Danach sah es zunächst nicht aus. Der Tabellenletzte begann mutig und hatte in der Anfangsphase Topchancen, traf aber nur einmal. Zum Glück. Es hätte durchaus öfter scheppern können.

Jeronimo Mattmüller murmelte den Ball dann vor der Pause zum 1:1 ins Tor. Nach dem Wechsel drängte Eilenburg auf das 2:1 und wurde eiskalt ausgekontert. 1:2. Oswald ging volles Risiko und wechselte offensiv. Brachte Janek Müller, die U19-Eigengewächse Julian Stephan und Malcolm Ryan Hille, den ebenfalls erst 19-Jährigen Cerno Kaba. 

Müller traf nach feinen Pass von Michael Schlicht zum 2:2 (89.). Für den Schlussakt sorgte Michael Schlicht dann selbst. Der Routinier zauberte in der 94. Minute einen Freistoß ins Tor – das Stadion kochte. 

Dieses Spiel hatte allerdings mehr als 220 Zuschauer verdient. 

Nächste Chance auf Spektakel im Ilburg-Stadion:

Sonntag, 14 Uhr gegen Rudolstadt.

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